Die Rückbegegnung in Deutschland- Togetherness

Deutschland: Eines der individuellsten und gleichzeitig auch vielfältigsten Ländern der Welt. Die deutsche Sprache verbindet viele Nationalitäten, Glaubensrichtungen, Fangemeinden, Mode & Design und ist gleichzeitig dadurch identitätsprägend.

Herzlich Willkommen im Masifunde- ESTA Erforschungs- und Filmprojekt Nummer II.

Wir - zehn junge Lernende aus zwei sehr unterschiedlichen Ländern, Deutschland und Südafrika- ermöglichen durch das nun zweite Film-Projekt einen einzigartigen Einblick in die deutsche Gesellschaft. Durch einen zweiten Film dokumentieren wir die Trips mit Zwischenhalten innerhalb der deutschen Bundesländer (Hessen, Reinlandpfalz und Berlin), die auch hier wieder mit Gegensätzen, verschiedene Identitäten und kulturellen Eigenschaften behaftet sind. Das Ziel der zweiten Reise wird sein, die Untersuchung der deutschen Gesellschaft, die sich vor allem darin ausdrückt, verschiedene Lebensentwürfe und - stile zu verfolgen (Religionen, Jugendkulturen, Mode & Design) und trotzdem eine Sprache zu sprechen. Werden wir feststellen, dass alle "Deutschen" ähnlich sind oder doch durch ihre Umwelt, wie Mode, Design, u.a. stark geprägt werden und so erst eine Identität entwickeln?


Thursday, 12 April 2012

Auf nach Mainz – Tag der Religionen


06.April 2012

Pünktlich auf halb zehn kamen wir in Mainz an und wurden von den Masifunde - Freiwilligen herzlich empfangen. Unser erstes Interview führten wir in der Mainzer Stadtmission mit Clemes Mager, der als Student dort tätig ist. Wir erlebeten einen „Karfreitagsgottesdienst“ und nahmen am Abendmahl teil. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur Moschee „Arab Nil/ Al Nur“, wo alle weiblichen Teilnehmerinnen ein Kopftuch tragen mussten. Als Besucher durften wir hinter den Gläubigen sitzen und den Freitagsgottesdienst miterleben. Dieser wurde sogar auf Arabisch gehalten. Nach dem Gottesdienst saßen wir und alle weiteren Interessierten in einem großen Kreis und befragen Herr samy Al-Hagrasy und seine Kollegen. Dieses Interview war besonders, da es von deutsch-englischen Fragen auf Arabisch übersetzt wurde, wiederum auf Arabisch beantwortet, um dann die Antworten auf Deutsch und Englisch zu übersetzen. Alles in Allem war dies ein besonderer Gottesdienst, da der größte Teil der Teilnehmer noch nie an solch einem teilgenommen hatten. Später wurden alle Teilnehmer der „Togethernessgruppe“ auf die „Freiwilligen-Wohnungen“ aufgeteilt. Abends trafen wir uns dann alle im Hanahr Okir“ und aßen türkische Gerichte, spielten Kegel und schauten uns Mainz bei Nacht an.

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