Die Rückbegegnung in Deutschland- Togetherness

Deutschland: Eines der individuellsten und gleichzeitig auch vielfältigsten Ländern der Welt. Die deutsche Sprache verbindet viele Nationalitäten, Glaubensrichtungen, Fangemeinden, Mode & Design und ist gleichzeitig dadurch identitätsprägend.

Herzlich Willkommen im Masifunde- ESTA Erforschungs- und Filmprojekt Nummer II.

Wir - zehn junge Lernende aus zwei sehr unterschiedlichen Ländern, Deutschland und Südafrika- ermöglichen durch das nun zweite Film-Projekt einen einzigartigen Einblick in die deutsche Gesellschaft. Durch einen zweiten Film dokumentieren wir die Trips mit Zwischenhalten innerhalb der deutschen Bundesländer (Hessen, Reinlandpfalz und Berlin), die auch hier wieder mit Gegensätzen, verschiedene Identitäten und kulturellen Eigenschaften behaftet sind. Das Ziel der zweiten Reise wird sein, die Untersuchung der deutschen Gesellschaft, die sich vor allem darin ausdrückt, verschiedene Lebensentwürfe und - stile zu verfolgen (Religionen, Jugendkulturen, Mode & Design) und trotzdem eine Sprache zu sprechen. Werden wir feststellen, dass alle "Deutschen" ähnlich sind oder doch durch ihre Umwelt, wie Mode, Design, u.a. stark geprägt werden und so erst eine Identität entwickeln?


Sunday, 26 June 2011

Erster Kontakt mit dem Filmequipment und intensive Zusammenarbeit zwischen allen Teilnehmern

Der zweite Tag beginnt sehr regnerisch und windig. Aber zum Glück ist für heute nur ein Vorbereitungsworkshop im Masifunde Büro geplant. Nach dem Frühstück geht es also mit dem Masifunde Bus los, durch Port Elizabeth, zum office. 




Früher Morgen mit regnerisches Wetter.

Es ist immernoch ein sehr komisches Gefühl auf der „falschen“ Straßenseite unterwegs zu sein und die ummauerten und hoch umzäunten, zum Teil sehr luxoriösen Häuser zu sehen. Angekommen im , nach den deutschen Teilnehmern gemütlichen und schönen Büro- Haus, mit eigenem Pool und einem „Wachhund“, Panza, der sofort in die Herzen unserer Teilnehmer geschlossen wurde, beginnt der erste Schritt hin zum Filmprojekt: Jonas „Ledge“ Kaletsch stellte das Equipment vor und die Teilnehmer bekommen ihre Rollen für das Projekt, Kameramann/Frau 1 und 2, FotografIn, ReporterIn  1 und 2 (wer welche Rolle spielt seht ihr unter den Bildern, die alle Beteiligten vorstellen). Es arbeitet immer ein südafrianischer Jugendlicher zusammen mit einem aus Deutschland.

Blick aus dem Bus auf die Straße vor unserer Unterkunft.


Schild am Eingangstor des Büros.

Milena, Panza, Michi und Wonga.

Erste Zusammenarbeit im internationalen Team.

Janin, Amanda und Siphokazi.

"Ledge" ist für die Vorbereitung auf die Drehtage verantwortlich.

In der Küche des Masifunde office.

Nach dem leckeren Mittagessen von unerer tollen Köchin, Noxi, können die Jugendlichen ihre Rollen ausprobieren und ihr Eqipment kennenlernen. Zwei Teilnehmerinnen , Milena und Asanda, sowie die Betreuer Alex und Racheal bereiten sich in der Zwischenzeit auf ein Interview bei einem örtlichen Radiosender in Port Elizabeth, „King Fisher FM“, vor. 
Also teilt sich die Gruppe am Nachmittag und die einen fahren entspannt zurück zu Lungile Lodge und die andern, sehr gespannt, zum Radiosender.

Busi und Aljoscha, das Kamera 2 Team.

Die eine Gruppe, zurück in der Unterkunft, hat nun Freizeit und geht zusammen zum guten alten Mc Donalds in der Nähe der Unterkunft, der auch etwa 9000 km von Deutschland entfernt immer ein Gefühl von Heimat bietet. An einer Tankstelle hat Cendresa nun endlich die Möglichkeit ihr heiß ersehntes Snickers zu kaufen. Sie entscheidet sich dann aber, wie die anderen deutschen Teilnehmer auch, die von Zingi vorgestellten südafrikanischen Schokoriegel zu probieren. Dies führte zu akuten Freudeschreien und breitem, zufriedenen Grinsen.

 Blick vom Mc Donalds Parkplatz auf das Meer.

Wer findet die deutsche Flagge?

Die andere Gruppe fährt nun also voller Aufregung aber gut vorbereitet zum Radiosender. Milena berichtet danach, dass es ein cooles Erlebnis war, in einem professionellen Radiostudio, von einer so netten Radiosprecherin interviewt zu werden, die ihnen die Aufregung nahm. „Now, we are famous!“ sagen alle Interviewteilnehmer als sie wieder im Lodge sind, auch weil sie sich im Studio an einer Wand mit ihrer Unterschrift verewigt haben und weil es sich einfach gut anfühlt eine solche Aufgabe erfolgreich gemeistert zu haben.






Bilder von unseren beruehmten NachrichtensprecherInnen in der Radiostation ;-)

Als alle schliesslich wieder als grosse Gruppe vereint sind, beginnt der ruhige Teil des Abends. Sehr ruhig, denn wegen eines Stromausfalls moechte wohl ganz PE Pizza essen was dazu fuehrt, dass Ledge fast 2 Stunden in der Pizzeria warten muss und wir mit leeren, knurrenden Maegen herumsitzen und auf unsere Pizza warten... und naja, entspannen! 
Doch das Warten hat sich gelohnt und nach dem Essen ging es los, mit verschiedenen Spielen und geselligem Beisammensein.




Billiard und "Kakerlakenpoker" in der Eingangslounge


Unsere Reporterin von Team 1, Asanda, fragte abends die Teilnehmer nach ihrem Befinden, was sie lernten und wie der Tag für sie war. Hier die Kommentare:


Südafrikanische Seite:
Spokazi: "Happy, excited! I have learned to work with other people from another country."
Busi: She learned how to share.
Amanda: "Happy! I learned how to work with other people."
Asanda: She learned how to communicate with with people. "My day was good, cuz I went to a radio station."
Wonga: "How to work with different persons who's coming from another country. Awesome!"


Deutsche Seite:
Michi: "I learned how to use a camera."
Cendresa: To see the world in a other perspective because of the camera. "It was a good day, because I saw Mc Donalds."
Janin: "I had a great day!" She learned how to write a interview.
Milena: "Everyone can sing so good!, It was a good day, because I went to the radio station". She learned how to speak when someone interviews you.
Aljoscha: "I learned how to film a scene which he had as an exercise, a good day!"

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